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Natürlich waren auch wir (mein Mann und Ich) schon lange auf den neuen Walt Disney Studios Park, das bereits seit März dieses Jahres seine Pforten eröffnete gespannt und freuten uns unbändig darauf sich einmal wie ein echter Hollywood Star zu fühlen und vielleicht eine Statistenrolle zu ergattern.
Daher stand auch in diesem Jahr eine Reise ins Disneyland Resort Paris an. An einem Sonntag ging es dann in aller Frühe zum Frankfurter Airport. Nachdem man recht schnell eingecheckt hatte war auch bald unsere Maschine AF 1019 zum Abflug bereit. Unsere Air France hob fast planmäßig, nach dem man noch eine halbe Flughafenbesichtigung gemacht hatte, bei fast wolkenlosem Himmel ab. Nach einer Stunde, nachdem man noch zig Wartesschleifen über die Weltstadt Paris drehte, landeten wir bei dunstigem und grauem Himmel auf den Airport Charlles-de-Gaulle in Paris. Da wir dieses Mal an einem neuen Terminal, nämlich 2F statt 2D landeten, waren wir schon etwas nervös, ob auch dort alles so reibungslos funktionieren würde und ob wir auch alles finden würden. Wie schon vorher befürchtet, fingen hier auch schon die Probleme an. Das Gepäck kam recht schnell und auch die Tür für den VEA Shuttle Bus fanden wir auf Anhieb, doch warum hielt der Bus nur nicht dort? Inzwischen fuhren auf der oberen Ebene, wo eigentlich die Abflüge abgewickelt werden schon mindestens 2 Busse entlang, der aber partout nicht zu uns kommen wollte. Inzwischen wunderten sich auch schon die anderen Disneyland-Reisenden, die dort mit uns auf den VEA Shuttle warteten. Nach einiger Zeit machte uns ein Angestellter des Flughafens darauf aufmerksam, dass der Bus auf der oberen Ebene abfuhr und nicht mehr hier unten. Irgendwie hatte ich mir das schon gedacht, das kam mir doch gleich so merkwürdig vor. Wir also mit dem ganzen Gepäck ab in den Aufzug nach oben, wo mittlerweile der 3. Bus angefahren kam, der natürlich auch entsprechend voll wurde. Puhh, gerade noch geschafft. Nach ca. 45 Min. Fahrt kamen wir endlich an unserem Domizil, dem Hotel Santa Fe an, Mexico Feeling pur auch wenn heute mal nicht (man betrachte den grauen Himmel) Neu-Mexico-Wetter herrschte. An der Rezeption ging dieses mal alles recht schnell, doch unser Zimmer konnten wir leider noch nicht beziehen. Mit dem neu eingeführten Express-Service konnten wir dann später in der City Hall unsere Zimmernummer erfragen und brauchten uns dann nicht mehr an die Rezeption anzustellen, da wir den Schlüssel schon ausgehändigt bekommen haben. Sehr praktisch das ganze.
Über den Rio Grande entlang durch das Hotel Cheyenne machten wir direkt einen Abstecher in den rauhen Wilden Westen. Doch von „rauh“ nicht die geringste Spur, es herrschte hier „Tote Hose“. Keine Schurken oder Banditen, die einen Banküberfall planten oder sich einer wilden Schießerei lieferten. Auch der Sheriff war nicht in Sicht, es glich fast einer Geisterstadt, was ja auch nicht gerade untypisch für den Wilden Westen ist. Doch gruseln wollten wir uns eigentlich erst später also schnell weiter entlang der Lodge, dem Lake Buena Vista und dem Hotel New York ging es als erstes zum Disneyland Park. Zu den Walt Disney Studios kommen wir am nächsten Tage. Doch nun siegte erst einmal der Hunger, da das Essen in unserer Maschine doch recht üppig war. Da man gerade am Mc Donald’s im Village vorbeikam, war es ja keine Frage, wo wir zu Mittag essen würden. Es gab natürlich die altbewährten Burger. Sehr lecker, aber auch recht teuer.
Im Disneyland Park angekommen, betraten wir als erstes schon traditionell den Bahnhof der Disneyland Railroad, Main Street Station und die Rundfahrt einmal um das Königreich begann. Die Main Street selbst erstrahlte im weihnachtlichen Glanz, ebenso zauberhaft war der Eingang zur Main Street dekoriert und nicht zu vergessen Belles zauberhaftes Weihnachtsdorf, doch auch hierzu an entsprechender Stelle mehr. Am Ende Main Street entdeckten wir im Winterwald, direkt vor dem Dornröschenschloß die hübsch geschmückten Weihnachtsbäume der Disney Charakters. Goofys Baum musste da allerdings wieder aus der Reihe tanzen, denn man glaubt es kaum, der Baum stand komplett auf dem Kopf. Typisch Goofy, so etwas kann ja nur von ihm kommen.
Wir starteten, wie eigentlich jedes Jahr, mit dem Discoveryland wo es zur Einstimmung direkt mit Star Tours zum Moon of Endor ging. Wir wurden nur so durchgeschüttelt und entkamen gerade so eben dem riesigen Kometen und dem Krieg der Sterne. Gerade mal wieder einmal so davon gekommen. Nichts für schwache Nerven.
Nun kamen wir zum Imagination Institute, wo in wenigen Professor Wayne Szalinsky ein Preis für seine neueste Erfindung verliehen werden sollte. - Mal wieder – wo doch eigentlich das Motto des Imagination Institutes lautete, „Uns fällt überhaupt nichts mehr ein“. Doch auch dieses Mal ließen wir uns das Spektakel nicht entgehen, und der tollpatschige Professor schrumpfte mal wieder das Publikum, Mäuse vertausendfachten sich, die riesige Schlange hätte uns beinahe verschlungen doch zum Schluss bekam er doch wieder seine begehrte Auszeichnung. Leider war die Nautilus von Capitain Nemo und Autopia, wie schon fast jedes mal wenn wir da sind geschlossen. Da blieben wir doch lieber bei den Visionären sowie den Erfindern und weiter ging’s zum Le Visionarium wo wir mit dem Roboter Timekeeper und seiner Kollegin Nine Eye wo wir wieder einmal mit der Zeitmaschine durch die Zeitgeschichte reisten, natürlich in Begleitung von den beiden berühmten Visionären H. G. Wells und Jules Verne. Nun genug aber der Erfindungen und Visionäre – für heute zumindestens. Ein Abstecher ins Thunder Mesa, auch Frontierland genannt, durfte heute auch nicht fehlen. Leider hatte auch das Phantom Manor geschlossen. Na ja, auch Geister haben mal ihren freien Tag, bzw. ihre freien 2 Wochen, wie uns ein freundlicher Cast Member mitteilte. Ein paar Aufnahmen des alten Herrenhauses und dem Friedhof Boot Hill durften dennoch nicht fehlen, doch wo war das legendäre Grab von „Red Hot Harry“? Leider fand ich es nicht mehr. So durchstöberten wir das Frontierland um dann im Cowboy Cookout Barbecue noch einen Snack zu uns zu nehmen. Nun wurde es auch langsam Zeit nach unserem Zimmer zu fragen, also auf zur City Hall. Alles klappte hervorragend, wie schon bei der Reservierung gebucht, bekamen wir auch unser Wunschzimmer. Es war ein sehr schönes Zimmer in der 4. Etage direkt am Rio Grande gelegen und bot eine herrliche Aussicht über die gesamte Hotelanlage.
Unsere Neugier stieg nun aber doch ins unermessliche und so schnupperten wir doch glatt, Dank der neuen Hopperpässe, einmal in die Studios hinein und nahmen direkt die Studio Tram Tour in Angriff. Doch dazu morgen noch an entsprechender Stelle mehr. Nur soviel dazu, was wir bisher hier sahen, verschlug uns der Atem. Zurück zum Studio 1 ging es nun zum Ausgang und zu unserem wunderschönen bequemen Zimmer, war der erste Tag doch recht anstrengend.
Es wurde Montag, der Himmel war natürlich wieder dunstig und Nebel waberte über die Hotelanlage, was diesem Zauberreich einen ganz speziellen Touch verlieh. Wir machten uns auf dem Weg zur La Cantina um ein köstliches Frühstück zu uns zu nehmen. Bei leckeren Croissants, Brötchen und vor allem dampfendem Kaffee konnte der neue Tag im Zauberreich beginnen. Frisch gestärkt machten wir uns auf den Weg zu den Walt Disney Studios.
Gleich nachdem wir die Tore der Studios betraten, lag vor uns Front Lot mit seinem überdachten (passend zum Pariser Wetter) Studio 1 sowie ein mit Palmen geschmückter Platz und einem malerischen Springbrunnen, das Mickey als Zauberlehrling aus Fantasia darstellte. Hier fühlte man sich doch gleich wie in Kalifornien auch wenn das Wetter nicht so mitspielte. Natürlich erstrahlte auch hier alles im weihnachtlichen Glanz, der Earfell-Tower ragte majestätisch in den Himmel. Berühmte Filmmusik erklang in allen Ecken und Kanten, riesige Leinwände kündigten die großen Attraktionen des Parks an, auf die wir uns nun stürzen wollten. Wir betraten also das Studio 1 und waren mitten in der Welt des Films. Wir durchschritten das von Glamour und Glimmer nur so strotzende Studio wo uns am anderen Ende schon Walt mit Mickey Mouse begrüßte, leider aber nur in Bronze gegossen. Auf zum Animation Courtyard, wo Dschinny gerade „Flying Carpets over Agrabah“ drehte und uns als Statisten einlud. Und wie von Zauberhand schwebten wir mit einem fliegenden Teppich in einer arabischen Kulisse über den Dächern von Agrabah. In einem Wohnwagen kam gerade Mickey zum Vorschein und schrieb fleißig Autogramme und posierte für Fotos. Natürlich durfte da auch für uns ein Foto nicht fehlen. Leider fand die Show Animagique heute nicht statt, der Zusatz „no Show today“ fiel mir direkt ins Auge, kommt uns doch bestens bekannt vor. Na ja, dafür wurde doch dann glatt die CD zur Show gekauft. Wenn schon nicht live, dann musste wenigstens die zauberhafte Musik mit nach Hause genommen werden. In Art of Disney Animation zeigte man uns die Kunst des Zeichentrickfilms. Über eine Leinwand flimmerten zunächst berühmte Disney Trickfilme, anschließend Begleitet von Mushu, folge ein Dialog zwischen den Disney-Cartonnzeichnern, wie er zum Leben erweckt wurde und wie ein Trickfilm entsteht. Anschließend übte ich mich direkt selbst als Cartoonzeichnerin und brachte Mushu in wenigen Bleistiftstrichen auf’s Papier. Das fertige Kunstwerk konnte sich sehen lassen.
Ein wenig Action kam uns nun gerade recht und so bestiegen wir die Studio Tram Tour im Production Courtyard featuring Catastrophe Canyon. Ein Zug brachte uns zu den schönen Kulissen von Pearl Harbor und Dinotopia. Hoffentlich wurden wir nicht von einem dieser Flugsaurier angegriffen. Kaum sagte ich das, bebte auch schon die Erde und der Zug wackelte gnadenlos hin und her. Was war nun passiert? Ein riesiger Tanklaster rutschte genau auf uns zu, alles explodierte und brannte schon lichterloh und es gab kein Entrinnen für uns. Riesige Wassermassen rauschten in atemberaubender Geschwindigkeit auf uns zu, bevor das Feuer gelöscht wurde und wir doch noch unsere Tour fortsetzen konnten. Tja, die scheinen ja recht gerne mit Feuer und Wasser herumzuspielen, findet Ihr nicht? Vorbei an der riesigen Kostümabteilung des Parks sahen wir in der Ferne schon die Ruinen der zerstörten Stadt London. Was war hier nur mit der einst königlichen Stadt Geschehen? Dieses London oder was einmal London war wurde nun von feuerspeienden Drachen heimgesucht. Macht denn keiner mehr romantische Komödien? Dabei sind Drachen doch so unberechenbar.
Kino wäre doch jetzt genau das richtige nach der ganzen Aufregung, also auf zum „Cinemagique“. In diesem riesigen Kino - wie der Name schon sagt - verschmolzen Film und Realität in einem. Der Held dieser Story lief mitten auf die Bühne als der Film begann und sein Handy unweigerlich klingelte. Da hatte einer mal wieder sein Handy während der Show nicht abgestellt, dachten wir noch so. Aber dies gehörte alles zur Show. Durch diesen dummen Zwischenfall geriet er auf einmal mitten in den Film hinein und erlebte die tollsten Abenteuer der berühmtesten Filme der Geschichte und fand dabei seine große Liebe. Der Held musste sich durch die verschiedenen Epochen der Filmgeschichte kämpfen. Nun kam die Zeit in der er wieder in die Realität zurück kehrte. Doch leider schloss sich die Tür zur Realität so schnell wie sie sich öffnete und seine große Liebe blieb in der Filmwelt zurück. Kein Happy End? Aber sicher doch. Und so öffnete die Tür sich wieder und da seine große Liebe nicht in seine Welt konnte, musste unser Held halt in ihre und so lebten beide glücklich bis ans Ende der Tage in einer Filmwelt und wenn sie nicht gestorben sind....
In den Walt Disney Television Studios konnte man einen Blick hinter den Kulissen des Disney Channels werfen. Unter anderem werden hier auch täglich die Folgen von „Zapping Zone“ gedreht. Buzz Lightyear persönlich erklärte uns alle Geheimnisse des Fernsehstudios. Da nun auch bald die Disney’s Cinema Parade anfing, sicherten wir uns einen Platz direkt am Tor wo die Parade beginnen sollte. Eine wunderschöne Musik erklang zu der Mickey, Minnie und die Fee Tinkerbell einherschritten, Mary Poppins flog mit ihrem Schirm durch die Lüfte, Pinocchio baumelte als Marionette und war immer noch kein richtiger Junge. Woody und Buzz Lightyear, die Helden aus Toy Story durften ebenfalls nicht fehlen. Alles untermalt zu einer fantastischen Musik, die man leider nicht kaufen konnte. Aber nicht genug des Spektakels folgte nun der Rock n‘ Roller Coaster starring Aerosmith, was wir uns auch nicht entgehen lassen wollten, allerdings nur als Zuschauer. War uns das ganze doch nicht so geheuer.
And Action.... Moteurs Action, eine 45-minütige Stunt-Show von Remy Julienne, dem Stunt-Koordinator der James Bond Filme. In einem riesigen Theater, das schon fast einem Fußballstadion glich fanden wir einen guten Platz und die Show begann mit einem Warm-Up. Haarsträubende Auto und Motorrad-Action, so das wir zeitweise die Luft anhielten, erwartete uns, untermalt natürlich von dröhnenden Motoren, was wie Musik in unseren Ohren klang. Da kommen doch die Formel 1-Fans zum Vorschein.
Die einzelnen Szenen wurden live mitgeschnitten, während die Show lief, um uns am Ende als Überraschung auf der riesigen Leinwand den fertigen Film zu präsentieren. Daran konnte man sehen mit wie viel Technik und Aufwand ein Action-Film entsteht.
Nicht zuletzt Armageddon in der Backlot Area. Leider kam nicht Bruce Willis um die Ecke um die Welt zu retten, was ich mir vergeblich wünschte. Aber hatte er sich nicht im Film für die Welt aufgeopfert? Also konnte er uns auch nicht mehr helfen. Nun hing das Leben der Menschheit von uns ab. In der Raumkapsel angekommen gab es kein Zurück mehr, Kometen rauschten heran und trafen das Schiff an allen Ecken, so das es auseinander zu brechen drohte. Alles brannte schon lichterloh – da erfasste uns ein Luftsog und schleuderte uns beinahe ins All hinaus und damit noch nicht genug, sackte der Boden unter unseren Füßen weg. Glück gehabt, so gerade eben noch entkamen wir mit knapper Not der Flammenhölle, die Erde und das Schiff waren gerettet, und mir war blass um die Nase.
Noch einmal besuchten wir Dschinny, der immer noch „Flying Carpets over Agrabah“ drehte und durchstöberten noch einige Shops um uns dann wieder auf dem Weg Richtung Village und unser Hotel zu machen. Genug der Welt des Films für heute. Wir spazierten unter donnerndem Applaus über den roten Teppich, der extra für uns ausgelegt wurde. In unserem traumhaften Zimmer angekommen, mussten wir uns doch direkt unsere eigenen Filmaufnahmen anschauen und siehe da, auch wir haben das Talent zum Regisseur.
Es wurde Dienstag und das Wetter war wie immer – recht dunstig. Heute morgen nach dem Frühstück in der La Cantina, wo uns schon ein waschechter, grimmiger Mexicaner erwartete, begaben wir uns wieder in den Disneyland Park bzw. fuhren mit dem knallgelben Disney-Bus bis fast vor die Türe, man wird ja auch nicht jünger. Als erstes starteten wir eine Runde, bzw. nur eine halbe Runde bis zum Schloß mit den Main Street Vehicles, das uns die Main Street mal aus einer ganz anderen Perspektive darbot. Für heute hatten wir uns nun das Fantasyland vorgenommen und statteten doch gleich dem Drachen, der immer noch in den Kellergewölben des Chateau de la Belle au Bois Dormant wütete einen Besuch ab. Vorsicht, er hatte die Kette schon zerbrochen - und setzten unsere Tour im Fantasyland fort mit It’s a small World. Die Kinder der Welt sagen schon passend zum Thema zur Weihnachtsmusik, doch das berühmte Lied bekamen wir natürlich zwischendrin auch zu hören. Wir folgten Peter Pan ins Nimmerland, besuchten Schneewittchen bei den sieben Zwergen und wollten natürlich auch an Pinocchios Reisen teilhaben. Doch irgendwie hatte er wohl heute verschlafen, sollte diese Fahrt erst ab 11.00 Uhr starten. Nun denn, so zogen wir von dannen. Ein kleiner Spaziergang durch Belle’s zauberhaftes Weihnachtsdorf durfte auch nicht fehlen. Dies war ein richtig kleiner Weihnachtsmarkt, wo es von Souveniers bis hin zu schönen Glasgebläsen alles erdenkliche zu kaufen gab. Wir drehten noch einige Runden mit Casey Jr. im Storybookland, - immer wieder schön.
Es folgte ein Abstecher ins Discoveryland, denn im Videopolis stand die neue Show Minnies Birthday Surprise auf dem Programm. Zu einer mitreißenden Musik aus den Disney Klassikern wurde uns eine atemberaubende Revue-Show dargeboten. Neben einem Ballett und natürlich der Hauptdarstellerin Minnie, wirkten viele Disney-Charaktäre mit, die eine Überraschung für Mickey zum 10. Geburtstag des Disneyland Parks vorbereiteten mit. Gekrönt wurde dieses musikalische Spektakel mit einer überdimensionalen Geburtstagstorte. Da wir schon mal im Discoveryland waren, dinierten wir auch heute im Buzz Lightyears Pizza Planet, wo es das Menü Buzz Lightyear Chef Mickey gab, einen sehr leckeren Pizza-Burger (man betone das Wort „Burger“).
Uns sehnte es aber nun nach anderen Abenteuern also auf ins Adventureland. Durch tropische Wälder, die auch zu dieser winterlichen Jahreszeit nichts an ihrem Reiz verloren hatten, tiefen Höhlen und Schluchten kamen wir an einem Piratenfort an. Capitain Hooks Galeere lag auch schon in der Bucht von Skull Rock. Und nun noch ein Jubiläum für dieses Jahr. Nach 10 Jahren bestieg man doch tatsächlich wieder die Pirates of Caribbean und schon waren wir mitten in einen Kampf verwickelt. Piraten versuchten unser Boot zu entern, Kanonenkugel flogen uns nur so um die Ohren, siehe dort brannte des Fort schon lichterloh und wir entkamen so gerade mal wieder um haaresbreite. Von wegen. Da wollte uns doch als wir aus dem Boot stiegen ein als Pirat verkleideter Cast Member mit ihrem Säbel uns ebenfalls in einen Kampf verwickeln, dabei konnten wir uns noch nicht einmal verteidigen. In der Lagune lag immer noch das zerfallene Boot der Familie Robinson. Im Bazar aus 1001 Nacht fühlten wir uns wie im Land der aufgehenden Sonne. Indiana Jones sahen wir uns lieber nur aus der Ferne an. So mutig waren wir dann doch nicht.
Wir spazierten wieder ins Fantasyland zurück und in der Pizzeria Bella Notte fand man ein ruhiges, gemütliches Plätzchen um sich bei heißer Schokolade von den Strapazen des Tages zu erholen. In wenigen Minuten sollte auch die Weihnachtsparade beginnen und so stellten wir uns direkt in die 1. Reihe, man wollte schließlich nichts verpassen. Schon bald erklang die Musik der weltbekannten Nußknacker-Suite von Tschaikowsky. Mickey und Minnie saßen standesgemäß in einer Kutsche die weihnachtlich geschmückt war, die Nußknacker stampften mit ihren Stiefeln über die Gasse, was die Stiefel halt hergaben. Die Paradewagen waren passend alle mit Girlanden, Kugeln und Tannen geschmückt und zum guten Schluss kam dann noch der Weihnachtsmann in seinem von echten Rentieren gezogenen Schlitten und mit Geschenken beladen die Paraderoute entlang und wünschte uns allen „Merry Christmas“. Ja, ist denn heut schon Weihnachten?
Langsam wurde es dunkel und die Lichter erstrahlten den Park und bot ein spektakuläres Farbenspiel des Winds. Während Berthold noch eine Runde im Big Thunder Mountain drehte, widmete ich mich meiner Lieblingsbeschäftigung - Souvenirs einkaufen. Prompt fand man doch in Lilly’s Boutique eine schöne Seifenschale + Seifenspender passend zu den Mickey Mouse Seifen im Hotelzimmer, wo man dieses Jahr gleich 8 Stück abstaubte. Alles hübsch und sauber – dann weiter mit der Show ! Wo wir doch gerade die Lichter erwähnten, stand heute Abend auch noch die Fahrt, Paris – Stadt der Lichter auf dem Programm und so ging es über die Main Street wieder zurück gen Ausgang. Sagte ich Ausgang? Dieser war nämlich von Menschenmassen versperrt. Es sollte gerade die Tree Lightning Ceremony beginnen. Und da kam auch schon wieder der Weihnachtsmann auf seinem Schlitten daher und die ersten Takte von It’s a Jolly Holiday erklangen, bis auf einmal plötzlich alles dunkel um uns herum wurde. Was war jetzt schon wieder passiert? Alles nur Show! Der Weihnachtsmann entzündete mit einem vorher ausgesuchten Prinzen den riesigen Weihnachtsbaum der die gesamte Main Street überragte und langsam erstrahlten nacheinander die gigantischen bunten Lichterbögen wieder in ihrer vollen Pracht. Just in diesem Moment gingen Schneeflocken auf die Main Street nieder was dieser Zeremonie einen ganz besonderen Zauber verlieh. Nun war es aber an der Zeit, den Park endgültig zu verlassen und uns zur Hotelanlage zu begeben, um uns nach ca. 1 Stunde wieder auf dem Weg zum Hotel New York zu machen. Auch am Big Apple war alles weihnachtlich geschmückt und der riesige Weihnachtsbaum in der Eingangshalle strahlte mit uns um die Wette. Staunend durchschritten wir die Hotelhalle zum Parkplatz wo der Cityrama-Bus schon zur Abfahrt bereit stand. Ein sehr komfortabler Doppeldecker-Bus mit Kopfhörern ausgestattet um die Lichterfahrt auch in deutscher Sprache zu verfolgen. Der Bus fuhr pünktlich ab – wir waren die letzten – und kaum waren wir auf der Autobahn, sahen wir aus der Ferne das gigantische Feuerwerk über dem Dornröschenschloß, einfach Zauberhaft, doch das hoben wir uns für den nächsten Tag auf. Nach 30 Minuten waren wir auch schon mitten in Paris und die Tour durch die Stadt an der Seine konnte beginnen. Vorbei an Notrè Dame, dem Louvré, Champs Elysee samt Triumphbogen folgte als großes Highlight der Eiffelturm wo wir direkt am Fuße ausstiegen und eine viertel Stunde verweilten. Der Anblick war so atemberaubend, das wir glaubten zu träumen, aber nein, es war alles echt. Der Eiffelturm fungierte neuerdings wohl auch als Leuchtturm, denn ein riesiger Strahler erhellte die Nacht, das man fast in ganz Paris sehen konnte. Mit einem Eiffelturm in Miniaturausgabe von einem fliegenden Holländer – pardon, ich meinte natürlich Händler begaben wir uns wieder in den schönen rot-gelben Bus. Es folgen noch einige berühmte Bauwerke bevor es, bei alten französischen Schlagern, wieder zurück ins Disneyland Resort ging. Der Busfahrer setzte alle Fahrgäste an ihren jeweiligen Hotels ab, so das wir nicht noch einmal vom New York aus zurück laufen mussten. Was für ein Service. Wir schauten noch etwas TV, natürlich Disney bis zum Erbrechen, bis es auch bald auf Mitternacht zuging. Punkt 12 hieß es „Happy Birthday“, nicht nur Disneyland feierte Geburtstag, sondern auch Berthold feierte nunmehr seinen 30. Geburtstag. Besser konnte das doch gar nicht zusammen passen. Der Tag sollte auch noch viel bringen, doch erst einmal hieß es „Bonne Nuit“ für heute.
Am Mittwoch startete man direkt mit einem „Good Morning Fantasyland Frühstück“ im Au Chalet de la Marionette. Lt. Prospekt beinhaltete dieses Frühstück die Kategorie der Sequoia Lodge. Nun, so ganz stimmte das ja nun nicht. Es gab hier ohne Ausnahme genau das gleiche wie im Santa Fe. Darüber waren wir doch recht enttäuscht da wir schon etwas „mehr“ erwartet haben. Aber was soll’s. Passend zum heutigen Ereignis strahlte auch die Sonne vom Himmel, besser konnte der Tag gar nicht beginnen. An diesem Morgen schafften wir auch den Rest des Fantasyland’s. Die Teeparty von Mad Hatter stand noch aus. Übrigens war dies nicht die einzigste Teeparty an diesem Tage, eine weitere sollte noch folgen, dazu später an entsprechender Stelle mehr. Mit Dumbo drehten wir natürlich auch noch einige Runden durch die Lüfte bevor es wieder einmal Showtime hieß. Die Show Mickeys Winter-Wonderland stand ja auch noch aus und so ging es auf kürzestem Wege zum Chapparal Theater wo wir gute Plätze in den vorderen Reihen ergatterten. Die Show war auch zum 2. Male ein Erlebnis. Mickey und Minnie zeigten halsbrecherische Pirouetten auf dem Eis, Donald hatte so seine Probleme mit dem Schneeschippen und dem Angeln während Chip und Chap sich eine wilde Schneeballschlacht lieferten. Zum Schluss sangen alle gemeinsam einen fetzigen Wild-West-Song und nichts hielt mehr die Zuschauer auf ihren Bänken. Wir erkundeten nun die Rivers of the far West, bei schönstem Sonnenschein mit dem Schaufelraddampfer Molly Brown und genossen diese ruhige Fahrt während andere hektisch durch den Park liefen. Genug für’s erste vom Disneyland Park, begaben wir uns wieder in die Filmwelt der Walt Disney Studios wo wir bis zum späten Nachmittag verweilten. In Armageddon machte sich Berthold selbst ein Geschenk, in dem er aktiv an einer Statistenrolle teilnahm. Auch dieses versteckte Talent konnte sich unter begeistertem Applaus sehen lassen. Und wer weiß, vielleicht wird ja einer von uns doch noch mal ein ganz großer Hollywood-Star.
Nun war es auch langsam Zeit für unsere 2. Teeparty an diesem Tage, hatten wir doch heute einen Nicht-Geburtstag, Pardon heute ausnahmsweise mal einen richtigen Geburtstag zu feiern. Also, zogen wir wieder los in den Disneyland Park wo im Plaza Gradens Restaurant die Teeparty mit den Disney Figuren stattfand. Ein riesiges Buffet erwartete uns, wo es alles gab was das Herz begehrte. Von leckeren Kuchen bis hin zu diversen Keksen, Gebäck, Eis, Bonbons und dazu den guten Kaffee oder Tee, je nach belieben in einem tollen Rahmen mit Minnie, Mickey usw.. Der verrückte Hutmacher war komischerweise nicht mit von der Partie, was wohl auch besser so war. Noch eine Tasse Tee gefällig?, aber nur eine halbe Tasse. Pluto wurde direkt unverschämt und klaute mir doch tatsächlich mein Haarband. Tja, mit einem Knochen konnte ich leider nicht dienen. Kein Benehmen mehr diese Hunde von heute. Wir schlugen uns den Bauch voll, man wird ja schließlich nur einmal im Leben 30, bis wir platzten. Nach diesen Kalorienbomben war erst mal wieder Bewegung angesagt und schweren Herzens verließen wir die nette Teegesellschaft und spazierten durch den beleuchteten Themenpark, bis es auch schon an der Zeit war, sich ein gutes Plätzchen für die Electrical Light Parade zu sichern. Zu der wunderbaren Musik Baroque Hoedown in der Weihnachtsversion zogen die bunt beleuchteten Wagen ein letztes Mal an uns vorbei, bevor im nächsten Jahr diese Lichter für immer erlöschen und die Electrical Light Parade durch ein neues nächtliches Spektakel abgelöst wird. Dies war aber noch gar nichts im Gegensatz zu dem Weihnachtsfeuerwerk das im Anschluß folgte. Unter den Klängen der klassischen Weihnachtslieder brach das Feuerwerk über dem Dornröschenschloß auch schon los. Zwar recht kurz dafür böllerte es was das Zeug hielt und die Raketen hergaben. Die Leute klatschten begeistert Beifall. Prompt fing es in der Main Street wieder an zu schneien, natürlich so künstlich wie die Welt des Films selbst, was seine Wirkung aber in keinster Weise verfehlte.
Doch auch damit war der Tag bzw. der Abend noch lange nicht zuende. Schon seit unserer Ankunft freuten wir uns auf das Rainforest Cafè, wo wir den Geburtstag in der gemütlich – tropischen Atmosphäre ausklingen lassen wollten. Und wie es der Zufall so will, bekamen wir auch einen schönen Platz direkt unter einem wunderschönen tropischen Frosch direkt gegenüber dem gewaltigen Elefanten, der uns die ganze Zeit etwas vortrötete. Es gab natürlich die guten Burger in einer Mega-Ausführung mit Champignons. Köstlich. Nach diesem vorzüglichen Mahl durchstöberten wir noch einige Shops im Village, wo noch einige Souvenirs nicht fehlen durften und ab zum Hotel.
Am letzten Tag empfing uns wieder ein dunstiger Himmel und es regnete leicht. Schon in der Nacht hörte ich es draußen kräftig stürmen und ich befürchtete schon das schlimmste, was unseren Flug gen Heimat betraf. Doch schon bald verzog er sich auch so plötzlich wie er gekommen war. Wir machten uns auf zu einem letzten Frühstück in der La Cantina. Doch was war hier passiert? Hatte man doch glatt über Nacht wieder auf Papp- und Plastikgeschirr umgerüstet. Lag es an der Spülmaschine, die evtl. kaputt gegangen ist oder an die Menschenmassen, die über Nacht auch um das doppelte angewachsen waren ? Wir sollten es nie erfahren. Danach brachten wir unser Gepäck zur Bagagerie und auf ging’s ein letztes mal den beiden Themenparks entgegen. Heute standen noch einmal unsere absoluten Lieblingsattraktionen auf dem Programm. Da es wie gesagt heute etwas regnete führte unser 1. Weg in die Disney Studios zum Studio 1 um im En Coulisse bei einer berühmt berüchtigten deutschen Tageszeitung gemütlich ein Capuccino zu schlürfen. Und noch einmal hieß es Moteurs Action, diese gigantische Show mussten wir einfach noch ein 2. Mal erleben, die heute bis auf den letzten Platz besetzt war. Hurra, nach diesem Spektakel hörte es auch prompt auf zu regnen – was will man mehr. Für Armageddon blieb heute leider keine Zeit mehr, so überließen wir es den anderen die Erde zu retten. Auf ging es ein letztes Mal zum Disneyland Park.
Doch bevor man sich endgültig auf dem Heimweg machen musste, auf zu den Piraten der Karibik, war man doch nach 10 Jahren so begeistert von der Fahrt, das wir direkt 5 Mal hintereinander fuhren. Yoho, a Pirate’s Life for me. Passend aßen wir dann auch zu Mittag in Colonel Hathi’s Pizza Outpost eine köstliche, wenn auch sehr teure Lasagne. Sogar die Combo der African Tam Tam hatte sich hier gemütlich eingerichtet und trommelten, na was wohl? – was die Trommeln hergaben. Auf geht’s durch die Main Street wo wir noch ein wenig in den Geschäften stöberten bevor es via Pendelbus zum Santa Fe ging, unser Gepäck holten und auf den VEA Shuttle warteten, der uns wieder zum Airport Charlles-de-Gaulle bringen sollte. Wir erwischten sogar noch einen Bus früher als geplant. Nachdem wir nun auch die anderen Hotels alle abgefahren hatten ging es nun auf die Autobahn und das Unheil nahm seinen Lauf. Kaum waren wir einige Kilometer gefahren, gerieten wir auch schon in einen riesigen Stau der bis zum Flughafen andauern sollte. Wir brauchten sage und schreibe über 1 ½ Std. zum Airport und die Zeit wurde immer knapper. Während ich immer nervöser wurde und die Panik mir ins Gesicht geschrieben stand – wirkten die anderen Fahrgäste recht gelassen. Zu allem Unglück setzte uns noch der Bus ganz am Ende vom Terminal F ab und den richtigen Schalter auf Anhieb zu finden gestaltete sich als enorm schwierig, denn auch hier wimmelte es nur so von Menschenmassen. Wo die nur alle hinwollten? Mittlerweile war es schon 18 Uhr und die Maschine hätte in 25 Minuten starten sollen und ich befürchtete schon das schlimmste. Nach einigen erfolglosen Versuchen fanden wir den Schalter doch noch und auch hier stand noch eine riesige Schlange. Dagegen war Disneyland nichts. Eine „nette“ Dame wollte uns doch erst gar nicht mit dem Gepäck durch das Absperrband lassen weil sie irgendwie was von „Carry on“ faselte und keiner wusste, was sie überhaupt von uns wollte. Später stellte sich heraus, das sie nur wissen wollte, was wir von den ganzen Sachen als Handgepäck mit in die Maschine nehmen wollten. Als sie einen Moment abgelenkt war, liefen wir in aller Panik durch die Absperrung zu unserem Schalter. Eine freundliche Dame von Air France hatte wohl unsere Aufregung bemerkt und beruhigte uns, das die Maschine nach Frankfurt 40 Minuten Verspätung hätte. Puhh, so erleichtert war ich noch nie. Endlich checkten wir ein um uns noch einmal in eine lange Schlange für die üblichen Kontrollen anzustellen. Endlich saßen auch wir in der Maschine, die durch Kooperation mit Delta Airlines komplett ausgebucht war. An Bord entschuldigte man sich nochmals für die Verspätung der Maschine, die vorher aus Wien kam. Als wir endlich abhoben, konnte man noch einen traumhaften Blick über das erleuchtete Paris werfen. Sogar der Eiffelturm stach deutlich aus dem ganzen Lichtemeer heraus bis wir die Wolkendecke durchbrachen.
Gegen 20.30 Uhr landeten wir wieder wohlbehalten auf dem Frankfurter Airport. Unser Gepäck kam recht schnell und auch unser privater Abholservice stand schon bereit. Mein Bild von Paris war leider in der Maschine geblieben und wieder auf dem Weg zurück nach Paris. Aber Air France wollte sich darum kümmern, das es wieder zurück nach Frankfurt gebracht wird. Aber darauf wartet man heute noch.....
Aber es wird ein nächstes mal, wie heißt es so schön im Film... „Fortsetzung folgt“
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