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Une Aventure Magique (Auf der Suche nach Capitain Jack)
Nach anstrengenden, aber wunderschönen Dreharbeiten im Jahre 2005, sollte der 16 Besuch mal wieder etwas ruhiger werden, Zeit zum Genießen war angesagt ....
Am Dienstag, d. 05.09.06 ging es also früh morgens vom Airport Köln/Bonn mit Germanwings nach Paris/CDG, wo wir auf dem wahrscheinlich hässlichsten aller Terminals landeten. Mit hunderten von anderen Leuten machten wir uns auf den Weg um unser Gepäck entgegenzunehmen. Als wir dieses dann endlich hatten, dauerte es noch über eine Stunde bis unser VEA Bus kam, der uns dann in nur 35 Minuten ins Reich der Magie brachte.
Am Hotel Santa Fe angekommen machten wir uns nicht auf die Suche nach Clint Eastwood sondern auf zum einchecken, unser Zimmer war allerdings noch nicht fertig, so dass wir abends noch einmal wiederkommen mussten. Man versprach uns aber, wir würden ein superschönes Zimmer bekommen, was dann auch stimmte. Wir bekamen sofort 2 Schlüssel ausgehändigt und unser Zimmer lag in der 4 Etage mit Blick über die karge Landschaft Mexikos. Unser Zimmer war wohl frisch renoviert, da alles neu war. Der Zimmerservice brachte uns dann abends auch noch eine nette Überraschung womit wir gar nicht gerechnet hatten . So lässt es sich leben, aber soweit war es ja noch nicht ....
Aber gut. Da waren wir nun also angekommen, das Gepäck an der Bagagerie aufgegeben, ging es nun direkt zum Park vorbei am Rio Grande und dem Disney Village wo uns bunte Luftballons empfingen. Hatte ich doch Bedenken gehabt das Village könnte durch die Veränderung der Beleuchtung an Reiz verloren haben, so sah ich mich getäuscht, die Ballons sahen sehr hübsch aus. Auch gab es hier nun auch noch ein altertümliches Karussel was zu King Ludwigs Castle passte, seine königliche Hoheit hätte seine Freude daran gehabt.
Im Disneyland Park angekommen drehten wir als erstes eine Runde mit der Railroad, damit fangen wir immer als erstes an, um schon mal die Vorfreude auf das was uns noch erwarten sollte, anzufachen. Schon erklangt die Stimme des Banhofvorstehers: This is Main Street Station ..... und los ging es. Wieder dort angekommen, machten wir direkt einen kleinen Bummel durch die Shops, das Wetter war phantastisch und das Schloß leuchtete schon von weitem in den schönsten Farben, ach, einmal Dornröschen dort sein .....
Wir fingen auch direkt mit den Attraktionen des Fantasylandes an, bei It´s a small World fuhren wir in Booten vorbei an singenden und tanzenden Kindern aus aller Welt. Entweder man liebt oder haßt diese Fahrt, eine andere Alternative gibt es nicht. Ich liebe sie. Da es bei Peter Pan wie immer brechend voll war, zogen wir einen Fastpass und weiter ging der Spaß. Mit Schneewittchen fuhren wir durch den dunklen Wald, erlebten wie die böse Königin das arme Mädel vergiften wollte, die Zwerge eilten ihr zur Hilfe und es gab natürlich ein Happy End. Pinocchio erlebte die tollsten Abenteuer bis er dann zum Schluß doch noch ein richtiger Junge wurde.
Zeit zum stärken war angesagt, im Casey´s Corner auf der Main Street gab es leckere Chicken Mc Nuggets mit Pommes. Frisch gestärkt ging es in den Teetassen des Mad Hatter immer im Kreis herum, wir feierten eine Nicht-Geburtstags-Party. Wie mag es hier wohl bei einer richtigen Geburtstagsfeier zugehen und werden wir es je erfahren? Wie immer zu spät kam das weiße Kaninchen, während die Herzkönigen am liebsten unsere ganzen Köpfe abschlagen wollte. Immer im Kreis herum hing es auch bei Dumbo, der uns auf seinem Rücken mitnahm um den Park von oben zu genießen. Im Storybookland fuhren wir durch die Märchenwelt der Le Pay de Conte des Fees vorbei am Zauberer von Oz der uns empfahl immer dem gelben Weg (war es gelb?) zu folgen, an Belles Dorf, der herrlichen Winterlandschaft von Peter und der Wolf, im Casey Junior dampften wir über Täler und Höhen, während der kleine Zug lustig vor sich hinschnaufte.
Als kleine Stärkung zwischendurch gab es ein leckeres, aber teures Eis in der Fantasia Gelati. Zwischendurch sahen wir uns die Prinzessinnen-Parade auf der Main Street an, die eine gewisse Ähnlichkeit zu der Wonderful World of Disney Parade erkennen ließ. Leider war „mein“ Wagen, der Dumbo-Float aus dem letzten Jahr nicht dabei, so konnte ich nicht sehen ob der Kollege es besser machen würde als ich. Aber das konnte ich mir eh nicht vorstellen ... Nun war es auch an der Zeit unsere Fastpass Tickets bei Peter Pan einzulösen und so flogen wir mit Peter und seinen Freunden ins Nimmerland, auch dieses Mal gelang es uns Wendy aus den Fängen des bösen Capitain Hook zu befreien und mal ganz ehrlich, wer träumt denn nicht davon, niemals erwachsen zu werden so wie Peter und seine Freunde? Auch hier kämpfte Peter gegen Piraten, aber nach einem Piraten suchte man hier vergebens, wo war Jack?
Da wir heute schon lange auf den Beinen waren, machten wir uns auf den Weg zurück zum Hotel, verweilten noch etwas im Village wo die Ballons mittlerweile wunderschön leuchteten, brachten das Gepäck aufs Zimmer und begaben uns in die La Cantina wo uns ein köstliches All-you-can-Eat Tex-Mex Buffet erwartete. Erwähnte ich schon, das ich die Chicken Fajitas liebe? Jedenfalls packten wir uns die Teller ordentlich voll, das Buffet war reichhaltig und wunderschön dekoriert mit Eisskulpturen usw.
Nach einer kurzen Nacht, wir waren schon um 6.30 Uhr morgens wach, blieben wir auch direkt auf und gingen gemütlich frühstücken um danach im Souvenirshop ordentlich einzukaufen. Es gab eine reichhaltige Auswahl an Brötchen, Croissants, Müsli, Früchten, Obstsalaten, Yoghurt, Wurst, Käse usw. Und auch heute morgen verzierten ein Schwan aus Eis das Buffet. Nachdem wir uns ausgiebig gestärkt hatten machten wir uns auf zum Cheyenne Dorf ein wenig Wild West Atmosphäre genießen um anschließend wieder Richtung Disneyland Park zu marschieren. Auch heute lachte die Sonne nur so vom Himmel.
Da heute das Discoveryland an der Reihe war, deckten wir uns als erstes mit Fastpass Tickets für Buzz Lightyear ein, um danach noch schnell Tickets für die König der Löwen Show um 12.00 Uhr zu ergattern. Wir hatten Glück und bekamen noch Tickets für die Show. Da wir noch ein wenig Zeit hatten besuchten wir Capitain Nemo in seiner Nautilus und beobachteten ein wenig die Leute. Nun war es Zeit uns ins Videopolis zu begeben, in wenigen Minuten sollte die Show beginnen.
Punkt zwölf ging es los, ein Wasservorhang fiel herab, worauf das Logo der Show projiziert wurde, phantastisch. Es erschienen Simba und Nala, deren wunderschöne Stimmen den Saal erfassten. Im Kampf mit seinem bösen Onkel Scar zeigte Simba Stärke um den Platz im ewigen Kreis des Lebens einzunehmen. Es folgten rasante Tanzszenen mit den entsprechenden Bühnenbildern, Feuer loderte auf, danach dann wieder Balladen im Mondlicht. Eine traumhafte Show, damit hat Disney sich mal wieder selbst übertroffen.
Jetzt war es an der Zeit Buzz im Kampf gegen den Imperator Zurg beizustehen, auf ging es zu Buzz Lightyears Laser Blast, denn unsere Fastpässe waren nun gültig. Diese Attraktion könnte mit zu meinen Lieblingen zählen, denn es war klasse. In kleinen Gefährten die sich um die eigene Achse drehen können wirbelten wir von rechts nach links und ungekehrt, gar im Kreis herum, die Laserpistole natürlich immer schußbereit. Ein tolles intergalaktisches Erlebnis – Bis zur Unendlichkeit und noch viel weiter!. Zeit für Star Tours blieb natürlich auch noch, so rasten wir zum Moon of Endor in einem aufsehenerregenden Flug durch Zeit und Raum. Dieses Jahr stand natürlich auch wieder die alljährliche Ehrung für Professor Wayne Szalinski zum Erfinder des Jahres an, diese musste in diesem Jahr allerdings ohne uns stattfinden, denn wir wollten nicht schon wieder geschrumpft werden oder von großen Hunden angeniest werden ....
Thunder Mesa – dort wo der Westen noch so richtig wild ist, lockte das Frontierland und so begaben wir uns zu einer Stärkung ins Cowboy Cookout Barbeque, wo es leckere Burger und Rippchen mit Vorspeisen und Nachtisch gab, lecker. Auf den Rivers of the far West drehten wir mit der Mark Twain unsere Runde. Der Teil des Big Thunder Mountain der nicht eingerüstet war und bearbeitet wurde, leuchtete in schönstem rostrot in der Sonne. Leider konnten wir nicht die Schluchten des Berges der Big Thunder Mining Company durchfahren, aber nach der Renovierung wird die Fahrt umso schöner sein.
Da die Wartezeit am Phantom Manor recht kurz war, besuchten wir die 999 Geister. Es geht die Sage um, das ein Platz im Geisterreich immer noch frei sei, aber auch dieses Mal wollten sie uns nicht dort behalten, zum Glück. Also verließen wir das Haus derer von Ravenswood als normale Menschen wieder, was auch gut ist so. Nach einem kurzen Blick auf die Uhr stellten wir fest, das in wenigen Minuten auf der Chaparral Stage die Show „Tarzan – Le Rencontre“ beginnen sollte, schnell sicherten wir uns noch einen Platz – sozusagen in der ersten Reihe. Das hatten wir nun davon, wenn man zu spät kommt, denn es war nie mein Bestreben direkt dort vorne sitzen zu wollen, nein, wirklich nicht ..... Terk machte so ihre Späße mit dem Publikum – zum Glück nicht mit uns – Tarzan und seine Jane schwangen von Baum zu Baum, während im Hintergrund der Soundtrack von Phil Collins lief.
Nun wurde es langsam Abend und wir hatten Hunger, im Disney Village aßen wir leckere Paninis with Ham and Cheese, als Nachtisch gab es einen Brownie. Nachdem wir noch eine ganze Weile dort saßen und den Leuten zusahen, kauften wir dann noch einige Souvenirs und gingen zurück zum Hotel. Unsere Füße dankten es uns.
Am nächsten Morgen, es war mittlerweile Donnerstag, war der Himmel etwas bedeckt und so fuhren wir nach dem Frühstück zum Marne la Vallee Outlet Shopping Village, wo es natürlich auch zwei Disney Läden, darunter einen Donaldson Shop gibt. Karten für das Aquarium Sea Life hatten wir uns im Hotel besorgt, denn dort sind sie wesentlich günstiger als an der Kasse direkt. So sahen wir den Fischen und Seepferdchen zu. Arielles Freunde sahen wir dort allerdings nicht. Ein mutiger Rochen schwamm direkt an uns vorbei, man hätte ihn in dem offenen Becken streicheln können. Nachdem wir unsere Tour dort beendet hatten, gab es noch Freikarten für ein Sealife unsere Wahl. Zu Mittag aßen wir heute in einer Pizzeria im Einkaufszentrum. Dieses war bereits der zweite Besuch in dem Shopping Village und ich kann diesen Ausflug nur empfehlen. Der Village-eigene Pendelbus brachte uns wieder zum Hotel Santa Fe. Mittlerweile schien auch wieder die Sonne.
Im Resort standen heute die Walt Disney Studios an, von weitem konnte man schon die Mega-Baustelle des Tower of Terror erkennen, der wirklich gigantisch werden wird. Etwas in der Art wie „Are you ready for the big Drop?” stand dort geschrieben. Die Studio Tram Tour war wie immer gut besucht und so sahen wir uns die Film-Sets an. Im Catastrophe Canyon brachen die Wassermassen nur so über uns herein, wir entkamen noch so gerade eben der Katastrophe. Nach diesem Schock war etwas ruhiges angesagt, nämlich Cinemagique. Dieser Film begeistert mich immer wieder und gehört zu meinen absoluten Favoriten in den Studios. Mit den fliegenden Teppichen von Aladin flogen wir noch über Agrabah und dann war auch schon der Kurztrip in die Studios beendet, waren sie doch aufgrund der Baußmaßnahmen momentan sehr ungastlich, dort hielt mich also nicht viel. Aber ich bin mir sicher, wenn im nächsten Jahr alles fertig sein wird, werde ich auch dort wieder schöne Stunden erleben im Glanz der Filmwelt. „Cars“ lässt grüßen – see you soon in 2007.
Nun ging es wieder in den Disneyland Park, dort fühle ich mich nämlich immer noch am wohlsten. Das Adventureland fehlte ja noch und so machten wir uns auf die Suche nach Capitain Jack. Wo war er nur. Wir suchten hier und dort, im Bazar von Agrabah fanden wir nur den Dschinny, Aladin samit seiner Yasmin und viele Leckereisen orientalischer Herkunft. Auf dem Weg zum Baumhaus der Schweizer Familie Robinson trafen wir so ziemlich alles was in der Piratenwelt Rang und Namen hat aber eben nicht IHN. Hinter den Bambusbüschen sahen wir Indiana Jones der auf dem Weg zum Tempel des Todes war, das war allerdings nichts für uns also suchten wir weiter. Wir trafen die Freunde des Dschungelbuchs, King Louie, Baloo usw.
Wahrscheinlich würden wir bei den Piraten der Karibik mehr Glück haben. Doch auch hier lag nicht die Black Pearl vor Anker sondern nur Capitain Hooks Galley. Wir gingen weiter zu den Höhlen vorbei an Totenkopffelsen. Mit kleinen Boten zog es uns weit aufs offene Meer hinaus in die schwülwarme Mondnacht. Kanonenkugeln flogen um unsere Köpfe, überall waren die Einschläge zu sehen. Es herrschte ein erbitterter Kampf ums Fort. Als wir wieder festen Boden unter den Füßen hatten, sahen wir ihn. Die schwarzen Haare wehten im Wind, Glutaugen musterten uns, das Gesicht war höhnisch verzogen, der Schmuck glitzerte. Er war es tatsächlich, Capitain Jack Sparrow, wer möchte da nicht seine Piratenbraut sein. Auch heute Abend zog es uns ins Disney Village wo es leckere Baguettes gab. Nachdem man dort noch ein wenig geshoppt hatte, war es auch an der Zeit ins Bett zu gehen. Gute Nacht für Heute.
Es wurde Freitag und somit der letzte Tag unserer magischen Reise ins Disneyland. Die Koffer wurden schnell gepackt und zur Bagagerie gebracht. Nach einem letzten Frühstück beschlossen wir, den anderen Hotels auch noch einen Besuch abzustatten, so drehten wir eine Runde um den Lake Disney und besuchten die Sequoia Lodge und den Newport Bay Club. Auf und um den See herrschte schon geschäftiges Treiben da dort am Wochenende ein Jet-Ski Wettbewerb stattfinden sollte, mittlerweile wurde aber schon kräftig geübt dass das Wasser nur so spritzte.
Im Park fuhren wir noch einmal mit unseren ganzen Lieblingsattraktionen, aßen im Adventureland im Colonel Hathi´s Pizza Outpost leckere Nudeln mit Bolognese, dazu Kräuterbutter-Baguette, sehr zu empfehlen. Es gab noch leckere Brownies dazu, die wir aber als Leckerli für zwischendurch einpackten. Nachdem wir noch eine Weile im Fantasyland gesessen hatten, war es an der zeit Abschied zu nehmen. So langsam gingen wir zum Hotel zurück, am See sahen wir noch eine Weile beim Jet-Ski Wettbewerb zu, dann ging es weiter.
Der Bus zum Flughafen kam auch sofort, so das wir pünktlich einchecken konnten. Natürlich waren wir wieder an dem hässlichsten aller Terminals und mußten dort erst einmal schauen wie es denn nun weiterging aber dann hatte man alles schnell im Griff und der Flieger konnte mit 20 Minuten Verspätung den Rückflug gen Köln/Bonn Airport antreten. Ein weiterer Besuch im Disneyland Resort Paris war Geschichte.
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